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		<title>Unique Newsroom BLOG RSS</title>
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	<description>Willkommen im BLOG-RSS von Unique</description><language>en-en</language><generator>Unique Newsroom BLOG RSS 4.4.6</generator><docs>http://blogs.law.harvard.edu/tech/rss</docs><copyright>Copyright 2010 USG People Germany GmbH</copyright><managingEditor>example@example.org (Example User)</managingEditor><webMaster>example@example.org (Example User)</webMaster><image>
		<title>Unique Newsroom BLOG RSS</title>
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	<description>Willkommen im BLOG-RSS von Unique</description></image><item>
	<title>Mit offenen Karten gegen hartnäckige Vorurteile</title>
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<pubDate>Thu, 22 Dec 2011 14:26:00 +0200</pubDate>
<description> Wer den Begriff Transparenz googelt, kommt aktuell auf rund 13 Millionen Einträge – Tendenz steigend. Offenheit und Klarheit werden nicht zuletzt aufgrund der Eurokrise immer wieder angemahnt, auch...</description><content:encoded><![CDATA[
Wer den Begriff Transparenz googelt, kommt aktuell auf rund 13 Millionen Einträge – Tendenz steigend. Offenheit und Klarheit werden nicht zuletzt aufgrund der Eurokrise immer wieder angemahnt, auch für Zeitarbeitsunternehmen. Und das völlig zu Recht. Unsere Branche kämpft nämlich mit dem Vorwurf, der dringend zu widerlegen ist. Er lautet: Personaldienstleister machen Profite auf dem Rücken ihrer Mitarbeiter. Dieses Vorurteil lässt sich nur mit kompromissloser Transparenz entkräften. Die Fakten müssen auf den Tisch, und zwar anhand ganz konkreter Zahlen. Beispiel: Ein Maler mit zehn Jahren Berufserfahrung und Steuerklasse 1 verdient bei uns im Schnitt 1.744,00 Euro brutto monatlich. Zuzüglich der gesetzlich geregelten, anteiligen Sozialversicherungsabgaben, die wir als Arbeitgeber für ihn abführen, entstehen Lohnkosten von insgesamt 2.650,00 Euro im Monat. Seine Überlassung an ein Unternehmen wird uns monatlich mit 3.412,00 Euro vergütet. Das macht also einen Rohertrag von 762,00 Euro. Nach Abzug aller relevanten Nebenkosten, z.B. für Verwaltung, liegt unser Reingewinn bei 182,00 Euro. Reibach liest sich anders, oder?Zudem interessiert uns die Meinung unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter – auch derer, die nicht mehr für uns arbeiten. Dazu befragt Unique monatlich alle ausgeschiedenen Mitarbeiter. Der Mitarbeiter wird gefragt, wie zufrieden er mit einzelnen Leistungen wie beispielsweise der persönlichen Betreuung, dem Einsatz beim Kunden, der Bezahlung etc. ist und wie er die Gesamtleistung von Unique in Form von Schulnoten beurteilt. Darüber hinaus interessiert uns natürlich, ob er Unique an seine Freunde und Familie weiterempfehlen wird und ob er wieder bei Unique arbeiten würde. Die Ergebnisse sind in der Regel sehr positiv – Kritikpunkte nutzen wir, um unsere Leistung konstant zu steigern. Personaldienstleister haben also nichts zu verbergen und sollten deshalb mit offenen Karten spielen. So wie die USG People Group, zu der auch Unique gehört und die gerade wegen ihrer außerordentlichen Transparenz von der renommierten Hoppenstedt Kreditinformationen GmbH mit der Zertifizierung Top Business Partner ausgezeichnet wurde. Wegen unserer offenen Darstellung im Bereich des Finanzwesens und der klar strukturierten Geschäftsabläufe gehören wir zu den am besten bewerteten Unternehmen Deutschlands. Darauf können und wollen wir uns aber nicht ausruhen. Denn obwohl die gesamte Branche in diesem Jahr weit über 900.000 Menschen in Arbeit gerbracht hat, zweifeln viele Bürger an der Zeitarbeit. Zu Unrecht. Zeitarbeit ist kein rechtsfreier Dschungel, sondern ein fester Teil des Arbeitsmarkts, für den es ganz klare rechtliche Bestimmungen gibt. Es gelten gesetzlich festgelegte Mindestlöhne, Tarifverträge und hohe Sicherheitskriterien. Unique beispielsweise ist bundesweit gleich nach drei strengen Sicherheits- und Qualitätsstandards (ISO 9001, ISO 14001 und SCP) zertifiziert. Ein großes Team überwacht das Qualitätsmanagement und die Einhaltung der gesetzlichen Bestimmungen. Außerdem legen wir sehr großen Wert auf umfassende Information, so dass Zeitarbeitskräfte bei uns gleich von Anfang an wissen, woran sie sind, was sie erwartet und wie ihre Übernahmechancen sind. Das ist für uns ein wesentlicher Bestandteil von Transparenz. Es zeigt: Wir sind auf einem guten Weg, aber wir sind längst noch nicht am Ziel. Überfällig ist vor allem ein Konsens in der Branche, wie Verstöße sanktioniert werden sollen. Es müssen schnellstens verbindliche Standards her, deren Einhaltung transparent gemacht wird – etwa in Form eines Gütesiegels. Ein solcher Fairness-Code täte dem Image der Branche nachhaltig gut. Er sollte meines Erachtens auf vier Säulen basieren: Jedes Zeitarbeitsunternehmen verpflichtet sich, die tariflichen Bestimmungen und geltenden gesetzlichen Regeln einzuhalten, die Menschen respektvoll zu behandeln und nichts zu versprechen, was nicht gehalten werden kann.]]></content:encoded></item><item>
<title>Man muss Zeitarbeit nicht lieben – aber respektieren</title>
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<pubDate>Tue, 17 Apr 2012 14:26:00 +0200</pubDate>
<description> Marcus Schulz, Vorsitzender der Geschäftsführung USG People Germany, zu Festanstellungen und tariflicher Absicherung in der ZeitarbeitMünchen, 17. April 2012. Gibt es in der Zeitarbeitsbranche ei...</description><content:encoded><![CDATA[ Marcus Schulz, Vorsitzender der Geschäftsführung USG People Germany, zu Festanstellungen und tariflicher Absicherung in der Zeitarbeit
München, 17. April 2012. Gibt es in der Zeitarbeitsbranche eine „Hire and Fire“-Mentalität? Verlieren die Mitarbeiter schneller ihre Stelle als Stammmitarbeiter von Unternehmen? Wer manche Diskussion in der Öffentlichkeit, in der Politik und in der Presse verfolgt, kann diesen Eindruck bekommen.
Zeitarbeiter seien nicht nur die ersten, die in Krisenzeiten vor die Tür gesetzt würden, sondern sie würden außerdem finanziell schlechter gestellt, heißt es. Kürzlich sprach ein Betriebsrat sogar von Beschäftigten minderer Klasse. Abgesehen davon, dass das seitens einer Gewerkschaft nicht von Wertschätzung für die Kollegen und deren Leistung zeugt, stimmt der Eindruck nicht.
Fakt ist: Zeitarbeiter sind festangestellt. Entgegen allen Vorurteilen ist ihr Arbeitsverhältnis sicher. Ihr Arbeitsvertrag schreibt in der Regel eine unbefristete Anstellung in Vollzeit fest, die sozialversicherungspflichtig ist und dem allgemeingültigen deutschen Arbeitsrecht entspricht. Es gibt kein „besonderes Arbeitsrecht für die Zeitarbeit“! Der Arbeitsvertrag besteht zwischen dem Mitarbeiter und Zeitarbeitsunternehmen wie Unique Personalservice, Technicum oder Secretary Plus, die die Mitarbeiter dann an die Kundenunternehmen überlassen.
Läuft der Vertrag mit dem Kunden aus oder wird der Mitarbeiter abgemeldet, bleibt der Arbeitsvertrag mit dem Zeitarbeitsunternehmen davon unberührt.
Zeitarbeitsunternehmen suchen dann für ihre Mitarbeiter einen neuen Kundeneinsatz. Häufig wird die einsatzfreie Phase für gezielte Weiterqualifizierungsmaßnahmen genutzt, um die Einsatzchancen zu verbessern. Ein Beispiel dafür ist der von Technicum und der IG BCE ins Leben gerufene Weiterbildungsfonds Zeitarbeit, der erstmals Qualifizierung für Zeitarbeiter tariflich verankert. Wir sind gerne Arbeitgeber. Mit allen Rechten und Pflichten. Wir suchen gerne neue Jobs für unsere Mitarbeiter und handeln verantwortungsvoll.
Die Diskussion um die Zeitarbeit muss redlich geführt werden. Zeitarbeit ist keine prekäre Beschäftigung. Deutschland steht gut da – daran hat die Zeitarbeitsbranche, eine eigenständige Branche, großen Anteil. Selbst wenn man das Modell der Zeitarbeit nicht liebt, man muss es respektieren. Und die Menschen für ihre Arbeit achten. Zeitarbeit nimmt den Kundenunternehmen Risiken ab. Das gilt sowohl für wirtschaftliche Aufschwung- als auch für Abschwungphasen. Hierzu gehört auch, dass Zeitarbeitsunternehmen, wie jeder andere Arbeitgeber auch, Mitarbeiter in Krisenzeiten entlassen, selbstverständlich nur im Rahmen der gesetzlichen Fristen. Es ist daher auch redlich zu bemerken, dass Zeitarbeitnehmer in Krisenzeiten für die Stammbelegschaft der Kundenunternehmen als Puffer fungieren und so vor Entlassungen schützen.

Die Zeitarbeitsbranche in Deutschland beschäftigt etwa eine Million Menschen. Zeitarbeit schafft ein Drittel aller neuen Stellen. Bezahlt werden die Mitarbeiter weitgehend nach den Tarifverträgen, die die Branche mit den DGB-Gewerkschaften ausgehandelt hat. Vor den früher von schwarzen Schafen gezahlten Dumpinglöhnen schützt seit Anfang des Jahres der gesetzlich festgelegte Mindestlohn – die Lohnuntergrenze. 

In den vielen Entgeltgruppen, vor allem für Facharbeiter und qualifizierte Kräfte, zahlen wir schon heute über Tarif. Wir wollen auch in Zukunft angemessen und marktgerecht bezahlen. 

Ein zwischen den Tarifpartnern ausgehandeltes Equal-Pay-Modell ist daher kein Schreckgespenst. Fair und praktikabel gestaltet, bringt es der Zeitarbeit Imagegewinn und ihren Mitarbeitern die manchmal schmerzlich vermisste, aber hoch verdiente Wertschätzung.]]></content:encoded></item><item>
<title>Rückenwind für 2012 - Nach dem Rekordjahr 2011 ist die Zeitarbeit bestens aufgestellt</title>
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<pubDate>Mon, 12 Dec 2011 14:26:00 +0200</pubDate>
<description> Es war ein gutes Jahr für die deutschen Arbeitnehmer. Die Zahl der Menschen ohne Job ging 2011 weiter zurück und fiel im Schnitt auf 2,97 Millionen Erwerbslose. Inzwischen hat mehr als jeder zweite...</description><content:encoded><![CDATA[
Es war ein gutes Jahr für die deutschen Arbeitnehmer. Die Zahl der Menschen ohne Job ging 2011 weiter zurück und fiel im Schnitt auf 2,97 Millionen Erwerbslose. Inzwischen hat mehr als jeder zweite Deutsche eine Anstellung. Doch der erfreulichste Trend des zu Ende gehenden Jahres ist für mich die Entwicklung bei der Dauererwerbslosigkeit: Erstmals seit Einführung der Arbeitsmarktreform Hartz IV gibt es in Deutschland weniger als zwei Millionen Langzeitarbeitslose. Das heißt: Menschen, die zum Teil jahrelang verzweifelt nach einer Neuanstellung suchten, haben wieder eine Perspektive, die ihnen materielle Sicherheit und Selbstwert gibt.
Die Zeitarbeitsbranche war daran maßgeblich beteiligt. Schließlich ist sie für Geringqualifizierte nach wie vor oft das einzige aussichtsreiche Sprungbrett in den Arbeitsmarkt. Laut IW-Zeitarbeitsindex beschäftigen die Personaldienstleister in Deutschland aktuell 907.000 Zeitarbeitskräfte. Obwohl die anvisierte Höchstmarke von einer Million Arbeitnehmern in unserer Branche nicht erreicht wurde, ist das eine beeindruckende Bilanz, von der Arbeitnehmer, Betriebe und der Wirtschaftsstandort Deutschland gleichermaßen profitieren. Darin spiegelt sich wider, dass Zeitarbeit ein wichtiger Teil des regulären Arbeitsmarkts ist – und als solcher endlich auch immer stärker in der Öffentlichkeit wahrgenommen wird.   Mindestlohn und Equal Pay – nach wie vor die großen Themen2011 ist auch klarer geworden, dass es sich bei Zeitarbeit keinesfalls um einen rechtsfreien Raum handelt. Es sind legale, feste Beschäftigungsverhältnisse mit unmissverständlichen Regeln sowie gültigen, mit den Gewerkschaften ausgehandelten Tarifverträgen, die faire Bezahlung und Sozialleistungen sowie hohe Sicherheitsstandards beinhalten. Schließlich konnten sich die Branchenverbände iGZ und BAP auf einen branchenübergreifenden Mindestlohn festlegen, der zum Beginn des neuen Jahres in Kraft treten soll – ein guter Start für 2012.  Auch die  Gleichbezahlungsdebatte konnte in den vergangenen Monaten versachlicht werden – in dem Sinne, dass die Diskussion nicht mehr wie ein politischer Spielball wirkt, den sich die Parteien je nach Stimmungslage auf die Agenda setzen. Equal Pay ist in den meisten Unternehmen nicht zuletzt aufgrund des Fachkräftemangels bereits Realität und bedarf keines weiteren gesetzlichen Korsetts. Da eine gesetzliche Regelung unsere Tarifautonomie zerstören würde, lehne ich diesen Weg strikt ab. Zudem wird auch hier noch viel passieren. Ein erster Schritt wurde bereits gegangen: Am 2. Dezember haben sich BAP und IG BCE darauf verständigt, gemeinsame Regelungen zu entwickeln, mit denen eine stufenweise Einführung des Equal-Pay-Grundsatzes für die in der Chemischen Industrie beschäftigten Zeitarbeitnehmer erreicht wird. Nach einem Stufensystem werden ab einer Einsatzdauer von drei Monaten bei demselben Kunden prozentuale Anteile auf die tariflich gesicherten Entgelte des BZA-Tarifvertrages aufgeschlagen. Das Signal für die Branche und Politik ist klar: Zum einen muss das Zuschlagssystem einfach und einheitlich anwendbar sein – sonst ist es nicht praktikabel und durchführbar. Zum anderen zeigt es klar, dass wir als Tarifpartner fähig und bereit sind, dem Auftrag der Politik gerecht zu werden. Unnötige Diskussion und RessentimentsEine mit vielen Emotionen, Ängsten und Halbwahrheiten behaftete Neuregelung hat sich ebenfalls als Sturm im Wasserglas erwiesen: Nach der im 1. Mai in Kraft getretenen Arbeitnehmerfreizügigkeit osteuropäischer EU-Staaten sind bislang lediglich rund 2.100 Zeitarbeitskräfte nach Deutschland gekommen. Es kann also keine Rede davon sein, dass Polen oder Tschechen den heimischen Arbeitnehmern im großen Stil die Jobs wegschnappen, so wie das von manchem Politiker prophezeit worden war. Die Lehre daraus kann nur lauten: Schluss mit Ressentiments! Die Bemühungen um reibungslose Integration ausländischer Arbeitnehmer müssen weiter verstärkt werden. Die dieses Jahr auf den Weg gebrachte vereinfachte Vorrangprüfung für die Einstellung auslän¬discher Fachkräfte und die Straffung des Anerkennungsverfahrens ihrer Berufsqualifikationen sind erste, richtige Schritte, weitere müssen allerdings folgen. Denn der Fachkräftemangel wird auch im kommenden Jahr zu den dringlichsten Problemen gehören, für die zeitnahe Lösungen gefunden werden müssen.  Ausblick 2012Auch 2012 sollte für deutsche Arbeitnehmer ein gutes Jahr werden, trotz der europäischen Schuldenkrise und einer sich abzeichnenden Verlangsamung des Wirtschaftswachstums auf rund ein Prozent. Der deutsche Industrie- und Handelskammertag rechnet nächstes Jahr mit einem weiteren Rückgang der Erwerbslosigkeit um 150.000 auf durchschnittlich 2,82 Millionen Arbeitslose. Das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung kommt zu einer ähnlichen Einschätzung: Die strukturellen Rahmenbedingungen sprechen für stabiles Wachstum. Sie geben dem Arbeitsmarkt nachhaltig positive Impulse. Davon wird auch die Zeitarbeitsbranche weiter profitieren.Ich gehe deshalb sehr optimistisch ins neue Jahr. Zu den Hauptaufgaben zählt neben dem Fachkräftemangel auch die Vermeidung des Missbrauch von Werksverträgen. Hier sind Politik und Gesetzgeber gefordert, dem dreisten Lohndumping endgültig einen Riegel vorzuschieben. Außerdem stehen weitere Verbesserungen des Gesundheitsmanagements weit oben auf der Agenda 2012. Schon jetzt hat bei Unique die Gesundheit der Mitarbeiter oberste Priorität, wie nicht zuletzt die Zertifizierung nach dem strengen Gütestandard SSC/SCP zeigt. Trotzdem wollen wir die medizinische Prävention laufend weiter ausbauen, damit sich alle Arbeitnehmer auch tatsächlich auf ein glückliches Jahr 2012 freuen dürfen. ]]></content:encoded></item><item>
<title>Wenn Arbeit auf die Gesundheit schlägt - Kein Job der Welt darf krank machen </title>
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<pubDate>Fri, 26 Aug 2011 09:49:00 +0200</pubDate>
<description> Macht Zeitarbeit krank? Eine Studie der Techniker Krankenkasse (TK) scheint zu diesem Ergebnis zu kommen. Demnach sollen Zeitarbeitskräfte im Schnitt 15 Tage im Jahr wegen Krankheit ausfallen. Das si...</description><content:encoded><![CDATA[ Macht Zeitarbeit krank? Eine Studie der Techniker Krankenkasse (TK) scheint zu diesem Ergebnis zu kommen. Demnach sollen Zeitarbeitskräfte im Schnitt 15 Tage im Jahr wegen Krankheit ausfallen. Das sind 3,5 Krankheitstage mehr als andere Angestellte (11,5 Tage). Hauptgründe dafür seien, so die Studie, ein unsicheres Arbeitsverhältnis und Dumpinglöhne. Stimmt das? Eines vorweg: Man sollte diese Studie zunächst einmal ernst nehmen und sie nicht kurzerhand vom Tisch fegen. Es geht schließlich um solche hohen Güter wie Gesundheit und Wohlbefinden. Kein Job der Welt darf diese gefährden. Deshalb legt Unique allergrößten Wert auf höchstmögliche Sicherheit am Arbeitsplatz. Eine eigene Abteilung kontrolliert immer wieder aufs Neue unser Qualitäts- und Sicherheitsmanagement, das nach drei strengen Gütestandards (SSC/SCP, DIN 9001-2000, ISO 9002) zertifiziert ist. Unsere Mitarbeiter werden regelmäßig von erfahrenen Arbeitsmedizinern untersucht und sehr umfangreich in Sachen Sicherheit am Arbeitsplatz geschult. Außerdem gibt es für jeden Einsatz die passende Schutzkleidung - für den Mitarbeiter natürlich kostenfrei. Die Gesundheit der Mitarbeiter hat bei uns oberste Priorität. Deshalb bauen wir mit voller Kraft, unser betriebliches Gesundheitsmanagement weiter aus und arbeiten daran die Prävention laufend weiter zu verbessern. Diesem Anspruch tragen wir nicht zuletzt durch das Unique Medical Center Rechnung: Hier können sich unsere Arbeitnehmer unter einer kostenlosen Beratungsnummer zu Arzt- oder Kliniksuche, Impfungsfragen, Therapien und Untersuchungsmethoden beraten lassen. Darüber hinaus begrüßen wir jeden Einwurf von außen, der dem körperlichen und seelischen Wohl von Arbeitnehmern generell zugutekommt oder auf Missstände aufmerksam macht. Bei der erwähnten Studie habe ich in dieser Hinsicht jedoch meine Zweifel: Zum einen sind die Daten nicht repräsentativ, weil es sich dabei ausschließlich um die bei der Techniker Krankenkasse versicherten Zeitarbeitskräfte handelt. Die Zeitarbeitskräfte von Unique dagegen waren zum Beispiel vergangenes Jahr nur vier Prozent ihrer Arbeitszeit krank. Das entspricht 11,2 Krankheitstagen im Jahr und liegt damit unter der durchschnittlichen Ausfallzeit der TK-Mitglieder, die nicht in der Zeitarbeit beschäftigt sind. Lohn unseres guten Gesundheitsmanagements.Zum anderen arbeiten die Erklärungsversuche der Studie mit altbekannten Vorurteilen, die einfach jeder Grundlage entbehren. Denn: Zeitarbeit ist kein unsicheres Arbeitsverhältnis, sondern es handelt sich dabei in der Regel um eine unbefristete Anstellung in Vollzeit, die sozialversicherungspflichtig ist und dem allgemeinen deutschen Arbeitsrecht entspricht. Zeitarbeitskräfte werden fast ausschließlich nach den Tarifverträgen der Zeitarbeitsbranche bezahlt, von denen rund 75 Prozent mit dem DGB ausgehandelt worden sind. Darüber hinaus schützen seit Mai dieses Jahres gesetzlich geregelte Mindestlöhne alle Zeitarbeitskräfte vor Dumpinglöhnen. Fakt ist außerdem: In der Zeitarbeit sind nicht nur gewerbliche Hilfskräfte beschäftigt. Gut ausgebildetes kaufmännisches Fachpersonal wird zunehmend nachgefragt. Unsere Mitarbeiterstruktur bietet damit in ihrer Breite eine gute Vergleichsbasis zur Studie. Das nur begrenzt aussagekräftige Ergebnis der TK-Studie muss also andere Ursachen haben. Bei der Suche danach ist ein Blick auf die Einsatzbereiche der Zeitarbeitskräfte sehr hilfreich: So waren etwa Rohrinstallateure (21,9 Krankheitstage), Schlosser (19,1) oder Lagerarbeiterinnen (19,1) überdurchschnittlich oft krank. Alles Berufe, die dafür bekannt sind, mit hohen körperlichen Beanspruchungen verbunden zu sein – wozu übrigens auch die Pflegejobs zählen, in denen ebenfalls sehr viele Zeitarbeitskräfte tätig sind. Das heißt im Klartext: Nicht die Zeitarbeit als Beschäftigungsform, sondern die Art der Tätigkeit selbst, macht auf Dauer öfter krank. Wir alle sollten nach Wegen suchen, daran schleunigst etwas zu ändern.]]></content:encoded></item><item>
<title>Willkommen in Deutschland! - Lieber 50.000 engagierte Mitarbeiter aus Polen, Tschechei oder Slowakei als 50.000 unbesetzte Stellen und Stammtischparolen</title>
<author>ipt:linkTo_UnCryptMailto('pdlowr-'); (Marcus Schulz)</author>
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<pubDate>Wed, 11 May 2011 13:21:00 +0200</pubDate>
<description> Zu kaum einem anderen Thema gibt es so viele Stammtischweisheiten und Halbwahrheiten wie zum Thema Integration. Angesichts der Arbeitnehmerfreizügigkeit osteuropäischer EU-Staaten, die es Bürgern aus...</description><content:encoded><![CDATA[ Zu kaum einem anderen Thema gibt es so viele Stammtischweisheiten und Halbwahrheiten wie zum Thema Integration. Angesichts der Arbeitnehmerfreizügigkeit osteuropäischer EU-Staaten, die es Bürgern aus Polen, Tschechien und der Slowakei seit 1. Mai 2011 erlaubt, uneingeschränkt in Deutschland zu arbeiten, herrschen in Politik und Gesellschaft weiterhin Vorurteile und Verschlossenheit. Lohndrückerei und ein verschärfter Kampf um Arbeitsplätze sind wahrscheinlich die am meisten verbreiteten Ängste. Dabei sollte gerade diese Diskussion sehr ernsthaft und sachlich geführt werden. Also: Schluss mit Stammtischparolen. Für Wachstum und Wohlstand muss man offene Wege beschreiten. Die Öffnung des europäischen Arbeitsmarktes ist eine Riesenchance. Abschottung ist eine Sackgasse! Denn Fakt ist: Bereits jetzt gibt es in den Industriebetrieben hierzulande Zehntausende von offenen Stellen, die mit deutschen Arbeitnehmern nicht besetzt werden können. Experten schätzen, dass uns bis 2030 rund 5,2 Millionen Fachkräfte fehlen werden. Können wir uns solche Wachstumsbremsen wirklich erlauben? Nein! Lieber 50.000 fleißige Mitarbeiter aus Polen, Tschechei oder Slowakei, die die Produktivität deutscher Firmen stützen, als 50.000 unbesetzte Stellen. Denn es ist leider auch Realität in Deutschland, dass wir viele offene Stellen trotz 3 Millionen Arbeitslosen haben. Der Konjunkturmotor muss rund laufen, getragen von qualifizierten und erfahrenen Arbeitnehmern unabhängig von deren Nationalität. Ob Deutsche, Polen oder Tschechen – es zählt im Europa des 21. Jahrhunderts, was der Mensch am Arbeitsplatz leistet, und nicht, woher er kommt. Der Aufschwung steht und fällt mit den Menschen, die ihn tragen. Im vergangenen Jahr haben wir die Anzahl unserer Mitarbeiter im Jahresverlauf um 50 Prozent gesteigert. Alles sieht derzeit danach aus, dass wir auch 2011 auf Wachstumskurs bleiben, auch wenn sich das Tempo des Aufschwungs etwas abkühlt. Ich rechne mit einem Zuwachs von deutlich mehr als 20 Prozent. Es könnte jedoch steiler bergauf gehen, würden nicht auch wir den Fachkräftemangel spüren. So können wir momentan zahlreiche Anfragen für qualifiziertes Personal nicht erfüllen. Deshalb ist die Öffnung des osteuropäischen Arbeitsmarktes für uns ein wichtiger Faktor: Die Unternehmen suchen händeringend Personal – vor allem im Industriegewerbe und in der Exportwirtschaft. Wir können dabei dann auch grenzüberschreitend helfen, Engpässe zeitnah zu beheben und die Wirtschaft dadurch weiter ankurbeln. Aber natürlich müssen die Rahmenbedingungen stimmen: Ich will keine polnische Zeitarbeitskraft in Deutschland für einen Stundenlohn von 3 Euro arbeiten sehen. Die EU- Dienstleistungsrichtlinie darf nicht dazu ausgenutzt werden, die deutsche Tariflandschaft in der Zeitarbeit zu unterlaufen. Dumpinglöhne torpedieren Wachstum und Integration. Druck auf die Löhne darf keinesfalls aufgebaut werden!Wir haben deshalb den Mindestlohn für den Personaldienstleistungssektor seit langem mit Nachdruck gefordert. Gut, dass er endlich in der Zeitarbeitsbranche ab Mai 2011 umgesetzt wurde! Somit sichern wir faire Bedingungen, die für Alle gleich sind.Viele Menschen in Europa suchen Arbeit. Wir alle können davon profitieren. Es gibt kaum einen besseren Weg, um die Konjunktur weiter anzukurbeln und gleichzeitig die Integration in unserem Land entscheidend voran zu bringen, als über die Integration am Arbeitsplatz. Gemeinsame Arbeit verbindet mehr als kulturelle Unterschiede jemals trennen könnten.]]></content:encoded></item></channel></rss>
